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© 1997 Oliver Baumann • Ermenegildo Bidese |
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| Medien: Artikel über Zimbern (papers about Cimbrians) | |||
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| 1798 | Geographische und topographische Beschreibung .... | Salzburger Intelligenzblatt | |
| 1797 | Nachricht von einem unbekannt gebliebenen deutschen Völkchen | Salzburger Intelligenzblatt | |
| 1797 | De Vicence, le 6 septembre | Gazette Nationale | |
| 1798 | Geographische und topographische Beschreibung der durch den Friedensschluß von Campo Formido an Oesterreich gelangten Venetianischen Länder und Städte | ||
| In: Salzburger Intelligenzblatt Februar/März 1798 03.02.1798 10.02.1798 24.02.1798 03.03.1798 10.03.1798 24.03.1798 31.03.1798 | |||
| "Der Frieden von Campo Formio wurde am 17. Oktober 1797 zwischen der französischen Republik, vertreten durch Napoléon Bonaparte, und dem römisch-deutschen Kaiser Franz II. in seiner Eigenschaft als Landesherr der habsburgischen Erblande (aufgrund der Pragmatischen Sanktion, insbesondere als König von Ungarn und Böhmen und Erzherzog von Österreich), vertreten durch die Diplomaten Mastrilli, von Cobenzl, von Merveldt und von Degelmann als Bevollmächtigte geschlossen. Der Friede beendete den am 20. April 1792 von Frankreich begonnenen Ersten Koalitionskrieg." | |||
| start | Download Artikel | 03_04/1798 | |
| 1797 | Nachricht von einem unbekannt gebliebenen deutschen Völkchen | ||
| In: Salzburger Intelligenzblatt 30.12.1797 | |||
| Bey allen unsern geographischen Kenntnissen wußte man in Europa nichts von der Existenz eines merkwürdigen Völkleins, das unter dem Nahmen der sieben Gemeinen einen Winkel Italiens bewohnte, und hier ruhlg lebte, bis der jetzige, von der Hölle ausgebrütete, alles umstürzende Krieg, auch dieser Glückseligkeit ein Ende machte. Zwischen dem Vincentinischen und Tyrol befinden sich sieben steile, und kahle Berge, die beyde Länder schelden. Theils auf diesen Bergen theils am Fuße derselben liegen folgende sieben Oerter: Asiago, Enego, Foza, Rovlana, Gallio, Luzlana und Rozzo. Dieß waren die sogenannten sieben Gemeinen, die, obwohl sie die Oberherrschaft der Republik Venedig anerkannten, dennoch fast gänzlich unabhängig waren. Sie hielten jährlich ihre Generalversammlungen, bey welchen sie ihre eignen Obrigkeiten und Beamten wählten. | |||
| start | Download Artikel | 12/1797 | |
| 1797 | Italie. De Vicence, le 6 septembre | ||
| Gazette Nationale, ou Le Moniteur Universel, Nr. 18, 1797, 09.10.1797, Paris | |||
| Je vous ai mandé, il y a quelque tems, que les habitans des sept communes s'étant opposés à l'entrée de quelques Français dans leur pays, ceux-ci revinrent en force, et qu’il y eut entre eux et les montagnards un combat asssez vif. Vous serez peut-être curieux d’avoir quelques détails sur les sept communes dont presque aucun voyage d Italie, Français ou Anglais, ne donne la description. On appelle ainsi sept villages situés sur les montagnes escarpées et stériles, qui séparent le Vicentin du Tyrol. Le bourg principal est Asiago, et les autres sont: Enego, Foza, Roviana, Gallio, Lusiana et Rozzo. Quoiqu’ils reconnussent pour souveraine la République de Venise, ils en étaient presque entiérement indépendans, et ils tenaient tous les ans des assemblées générales dans lesquelles ils élisaient leur magistrats et leur administrateurs. Ces montagnards sont presque tous berger, et vivent du produit de leurs nombreux troupeaux. Dans certaines saisons de l‘année ils descendent de leurs montagnes, et conduisent leurs troupeaux dans les plaines du Padouan, du Trevisan et d’autres territoires. Ces montagnards, d’un caractere belliqueux et fier, sont défendus par la nature des lieux et ne craignent aucune invasion. Ils ne communiquent avec les peuples voisins qu’autant qu’il le faut pour vendre leurs produits, et à des époques fixes. La langue que parlent ces montagnards est différente de celles de tous les pays qui les environnent et rappelle leur origine. Après la defaite des Cimbres par Marius, un reste de cette nation s’établit sur les hauteurs du Véronais, du Vicentin et du Trentin. Ces montagnards parlent allemand et ont l’accent des Saxons, ce qui les rend plus intelligibles pour ceux qui savent le bon allemand, que les tyroliens. Ptolomée (Liv. 2.) dit que les Cimbres habitaient vers l’Isthme formé par la péninsule Cimbrique, et Pline les nomme Cimbres méditérannées, ce qui désigne la Saxe actuelle. L’affinité qu’il y a entre le Danois et le dialecte des habitans des sept communes et de quelques autres villages entre le Trentin et le Vicentin, atteste aussi leur origine. Cette affinité fut reconnue en 1708 par Fréderic IV, roi de Dannemarck, qui fit le voyage d’Italie, accompagné de plusieurs savans. Ce qui acheve de confirmer la vérité de cette Tradition, c'est l'usage immémorial où est le Peuple des Pays voisins, d'appeler Cimbres les habitans de ces montagnes. On peut ajouter que des écrivains du 12e siecle appelent ces montagnes Pays Cimbrique, et donnent le nom de Cimbria à Vicence; ce qui prouve avec évidence que beaucoup de Cimbres s'étaient fixés dans cette contrée. Cette courte notice d’un peuple, qui ne ressemble en rien à ceux qui les environnent, suffira peut-être pour exciter la curiosité des voyageurs, et fournit une nouvelle preuve qu’en Italie même il y a des pays qui ne sont pas connus. Italien Aus Vicenza, am 6. September Ich habe Ihnen vor einiger Zeit berichtet, dass die Bewohner der sieben Gemeinden sich gegen den Einzug einiger Franzosen in ihr Land gewehrt hatten, woraufhin diese mit aller Macht zurückkehrten und es zwischen ihnen und den Bergbewohnern zu einem heftigen Kampf kam. Vielleicht interessiert es Sie, einige Einzelheiten über die sieben Gemeinden zu erfahren, die in fast keiner französischen oder englischen Italienreise beschrieben werden. So werden sieben Dörfer genannt, die in den steilen und unfruchtbaren Bergen liegen, die Vicenza von Tirol trennen. Der Hauptort ist Asiago, die anderen sind: Enego, Foza, Roviana, Gallio, Lusiana und Rozzo. Obwohl sie die Republik Venedig als Souverän anerkennen, sind sie fast völlig unabhängig von ihr und halten jedes Jahr Generalversammlungen ab, in denen sie ihre Magistrate und Verwalter wählen. Diese Bergbewohner sind fast alle Hirten und leben vom Ertrag ihrer zahlreichen Herden. In bestimmten Jahreszeiten kommen sie von ihren Bergen herunter und treiben ihre Herden in die Ebenen von Padua, Treviso und andere Gebiete. Diese Bergbewohner, die einen kriegerischen und stolzen Charakter haben, werden von der Natur des Ortes verteidigt und haben keine Angst vor einer Invasion. Sie kommunizieren mit den Nachbarvölkern nur so viel, wie sie für den Verkauf ihrer Produkte benötigen, und das auch nur zu festgelegten Zeiten. Die Sprache, die diese Bergbewohner sprechen, unterscheidet sich von denen aller sie umgebenden Länder und erinnert an ihre Herkunft. Nach der Niederlage der Kimbern durch Marius ließ sich ein Rest dieser Nation auf den Höhen des Veroneser-, Vicentiner- und Trentinerlandes nieder. Diese Bergbewohner sprechen Deutsch und haben den Akzent der Sachsen, wodurch sie für diejenigen, die des Hochdeutschen mächtig sind, besser verständlich sind als die Tiroler. Ptolomäus (Liv. 2.) sagt, dass die Kimbern in der Nähe des Isthmus lebten, der von der Halbinsel Cimbria gebildet wird, und Plinius nennt sie mediterrane Kimbern, womit das heutige Sachsen gemeint ist. Die Verwandtschaft zwischen dem Dänischen und dem Dialekt der Bewohner der sieben Gemeinden und einiger anderer Dörfer zwischen dem Trentino und dem Vicentino belegt ebenfalls ihre Herkunft. Diese Verwandtschaft wurde 1708 von Friedrich IV., dem König von Dannemarck, anerkannt, der in Begleitung mehrerer Gelehrter eine Reise nach Italien unternahm. Die Wahrheit dieser Überlieferung wird noch dadurch bestätigt, dass die Menschen in den Nachbarländern seit jeher die Bewohner dieser Berge als Kimbern bezeichnen. Man kann hinzufügen, dass Schriftsteller des 12. Jahrhunderts diese Berge als Cimbrisches Land bezeichnen und Vicenza den Namen Cimbria geben, was eindeutig beweist, dass sich viele Kimbern in dieser Gegend niedergelassen hatten. Diese kurze Notiz über ein Volk, das den umliegenden Völkern in nichts gleicht, reicht vielleicht aus, um die Neugier der Reisenden zu wecken, und liefert einen weiteren Beweis dafür, dass es selbst in Italien Länder gibt, die nicht bekannt sind. | |||
| start | Download Artikel | 10/1797 | |
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