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© 1997 Oliver Baumann • Ermenegildo Bidese |
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Tra le acque | |||||||
| D anlòonige nacht spaisatzich memme tröome vonn halbarmaanóogen af tòoten laidacharn. Òffene óogen, schönne se saint gaspèrret. Z haus bumpelt höogor. De dékhe dorsbìntet. Schüschen in bazzarn paitent de rémme in méarvóogeln. Z nègaransich sainten auz met khlòkhanten hèertzen ist volla auzsinnekhot, ambia z hiarn bill nèt bizzan, baz odar bèar raizet auz zant vor zant, óoge vor óoge. Baz ist, bénne z hiarn sinnet nèt vor mich? An narr klóobet sèlbort sainan andarst. Vorlàzzatzich sèlbort, bénne dorkhénnatzich, bèar ìssich, und is gasòtzet hinvüar von hèmmest hiin amme sain grapstòone. Sillétan. Nimmarmèar is dar baare tòat, béeln stìrbsich nèt, béeldar ist anlòan. Nimmarmèar, amme striife èerden, schüschen in bazzarn, schüschen in vóogeln. | Die einsame Nacht nährt sich vom Traum der Halbmondaugen auf toten Laken. Offene Augen, auch wenn sie geschlossen sind. Der Raum brummt lauter Die Decke verschwindet. Zwischen den Wassern warten die Raben auf die Meervögel. Das Nahen im Rausch der klopfenden Herzen ist von Sinnen, damit das Hirn nicht wissen wird, was oder wer Zahn um Zahn, Auge um Auge ausreißt. Was ist, wenn das Hirn nicht für mich denkt? Ein Narr glaubt sich anders selbst. Man verlässt sich, wenn man merkt, wer man ist, und sitzt fortan auf seinem Grabstein. Ein Leben lang. Nimmermehr ist der wahre Tod, den man nicht stirbt, nur ist. Nimmermehr, auf dem Land, zwischen den Wassern, zwischen den Vögeln. | ... | |||||
in Zimbar-Gaprècht dar Siban Komàüne Gròazòostarhòam, 26.08.2025 | Großostheim, 19.07.2026 | Enrico Sartori 30.05.2026 | |||||
![]() Pille gabèrchet memme zéelare - generato con l'AI - KI-generiert | |||||||




