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© 1997
Oliver Baumann •
Ermenegildo Bidese

Medien: Artikel über Zimbern (papers about Cimbrians)

     
2019 Dar kholl: an alta arbat von Zimbarn Giornale Trentino
2019 Spuren der Langobarden und offene Fragen Vilsbiburger
2019 Das älteste Bairisch spricht man in Italien klartext.la
2019 Dialektpreis Bayern 2019 geht nach Velden Vilsbiburger
2019 Wo sie reden wie die Bayern vor 800 Jahren SZ
2019 Studi, analisi e ricordi nel Quaderno cimbro Giornale di Vicenza
2019 Minderheiten in der Region: Sprache und Kultur fördern VOX News Südtirol
2018 Auf den Spuren der Urbayern / Im Mahlwerk der Politik SZ
2018 Südlichste bayerische Tracht und Sprache in den Laimbachtälern Traunsteiner Tagblatt
2018 Die südlichste bairisch-historische Tracht gibt's im Trentino Traunsteiner Tagblatt
2017 Am Laimbach lebt zimbrische Sprache auf Dolomiten
2017 I Cimbri dell’Altipiano di Asiago Nazione Indiana
2015 I misteriosi Cimbri VizencaToday
2015 Ein neuer Weg zu den deutschen Sprachinseln Dolomiten
2014 Wir sind die Letzten, aber kein Museum! FAZ
2014 Die Zimbern – eine vergessene deutsche Minderheit organisiert sich EJM
2013 Zimbern-Verband nimmt die Arbeit auf Dolomiten
2013 Das Dorf der versteinerten Sprache Wiener Journal
2012 Zimbern nehmen Schicksal in die Hand Dolomiten
2012 A naüga tür vor da Zimbar zung Vita Trentina
2012 "Bolkhent in lont von Zimbarn" : Deutsche Sprachinseln in Italien, Teil 1 Sprachspiegel
2012 "Sprechen die noch Deutsch? " : Deutsche Sprachinseln in Italien, Teil 2 Sprachspiegel
2011 In Lusern spricht man Zimbrisch: Die letzten Bayern Italiens n-tv
2011 An summar voll kultur Vita Trentina
2010 Altbairische Sprachinseln in Norditalien Heimatzeitung.de
2010 Dal Tedesco Antico al Cimbro uniTN
2006 Alltag auf Mittelhochdeutsch. Die Sprachinsel Lusern in Norditalien Deutschlandfunk
1997 LUSERN - die südlichste deutschsprachige Sprachinsel Mößlang
1997 Call me Nicolussi, just to avoid confusion independent.co.uk
1997 Il partito del cognome unico Repubblica.it
1996 The Altopiano: an historical outline IHSJ
1990 Die letzten Bajuwaren Die Zeit
 
2019 Dar kholl: an alta arbot von Zimbarn  
  "Giornale Trentino" 24. September 2019  
  Frassino, carpino, faggio, nocciolo e betulla, tagliati ed accatastati ad arte, sono gli ingredienti di un rituale millenario tipico della Montagna alta del carbon, come veniva chiamato una volta l’Altopiano della Lessinia: la Kholgruabe – la Carbonaia – era il procedimento con cui i vecchi Cimbri veronesi producevano il carbone che poi rivendevano nelle città delle valli venete fin dal Medioevo. Un camino di terra da riempire con braci e pezzetti di legno verde, una combustione lenta sorvegliata dai carbonai giorno e notte, perché tutto si svolgesse secondo le ligie regole del carbone, erano un vero e proprio rituale dell’antico oro cimbro, tipico di questi mesi di primavera tra maggio e giugno.

Von AvT
  Download Artikel (pdf) 09/2019  
 
2019 "Spuren der Langobarden und offene Fragen"  
  "Vilsbiburger Zeitung" 12. September 2019  
  Eines ist sicher. Das Cimbrische ist die älteste heute noch gesprochene Form der deutschen Sprache,
genauer ihrer oberdeutschen Ausprägung. Wer die Vorfahren der Cimbern waren, der Bewohner deutscher
Sprachinseln in Oberitalien, in den heutigen Provinzen Trient, Verona und Vicenza,
das ist bei weitem nicht so eindeutig zu klären, wie man es meistens zu hören und zu lesen bekommt:
Das wurde bei einem Wissenschaftler-Treffen am zweiten Tag der Feiern zum 50-jährigen Bestehen
des Cimbern-Kuratoriums deutlich.

Symposium in Velden: Wissenschaftler auf Suche nach der Herkunft der CImbern und ihrer Sprache.

Von Elmar Stöttner
  Download Artikel (pdf) 09/2019
 
2019 "Das älteste Bairisch spricht man in Italien"  
  "klartext.la" 08. September 2019  
  Das nun fünfzigjährige Bestehen feierte der Verein am Wochenende vom 07. und 08. September in Velden an der Vils, dem Wohnort des jetzigen Vorsitzenden Jakob Oßner. Das Festprogramm war gekennzeichnet von einem Italienisch-zimbrischen Markt auf dem Veldener Schulhof. Verschiedene Köstlichkeiten aus der Region konnten verkostet werden, wie Wein, Käse, Würste und Schinken aller Art. Backwaren wurden von der Bäckerei Elsaß aus Velden angeboten. Die Besucher des Festes machten davon großen Gebrauch. Für Unterhaltung sorgten der „Veld`ner Blechhaufa“, die Goaßlschnoizer aus Hinterskirchen, die Böllerschützen (Trombini) aus Baldia Calavena, die Kindertrachtengruppe Gebensbach, der Männerchor Wurmsham, der Bürgermeisterchor des Landkreises Landshut un die Rock-Band Bait Hüttar.

In der Aula der Schule konnten die Mitglieder des Vereins und Besucher der Veranstaltung wissenschaftliche Vorträge mit anschließender Diskussion mit Prof. Dr. Remigius Geiser, Salzburg – Mag. Oliver Baumann, Frankfurt – Prof. Dr. Dr. Heydenreuther, München – Dr. Ingeborg Geyer, Wien - Dr. Francesco Zuin, Trient erleben. Moderiert wurde die Diskussionsrunde vom Sprachenwissenschaftler Dr. Reinhard Bauer.

Von Hans-Joachim Lodermeier
  Download Artikel (pdf) 09/2019
 
2019 Dialektpreis Bayern 2019 geht nach Velden  
  "Vilsbiburger Zeitung" 06. September 2019  
  Die zimbrische Sprache gilt als ältester bayerischer Dialekt.
In Velden im Landkreis Landshut hat das Cimbern-Kuratorium Bayern seinen Sitz.
Und gestern haben die Cimbern-Freunde aus Niederbayern den Bayerischen Dialektpreis bekommen.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Sprache und Kultur der Zimbern zu pflegen. Die zimbrische Sprache, die als ältester bairischer Dialekt gilt, wurde den Angaben zufolge durch Siedler aus Oberbayern zwischen 1050 und 1350 nach Oberitalien gebracht und ist dort in einzelnen Sprachinseln nach wie vor lebendig. Preisträger für Oberbayern ist unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Anthony Rowley - das Bayerische Cimbern-Kuratorium erhielt den mit 1.000 EUR dotierten Preis für die Region Niederbayern Überreicht wurde der Preis von dem Bayerischen Staatsminister für Finanzen und der Heimat, Albert Füracker, die wunderbar erfrischende Maria Schieder (ANTENNE Bayern) führte als Moderation "Regie".
  Download Artikel (pdf) 09/2019
 
2019 Wo sie reden wie die Bayern vor 800 Jahren  
  "SZ.de" 03. September 2019  
  Auf Sprachinseln in Italien hat sich die älteste noch gesprochene Form des Deutschen erhalten.
Das Cimbern-Kuratorium fördert den Erhalt dieser Kultur.

Vor zehn Jahren sah es noch so aus, als gehe das Zimbrische unrettbar verloren. Dass es immer noch existiert, ist nicht zuletzt einem Verein zu verdanken, der sich Bayerisches Cimbern-Kuratorium nennt und am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen feiert. Seine Anfänge gehen auf einen Mann namens Hugo Resch zurück, den das Arbeitsamt München einst nach Norditalien geschickt hatte, um dort Gastarbeiter anzuwerben. In abgelegenen Bergdörfern entdeckte er den alten Dialekt.

Von Hans Kratzer, Velden
  Download Artikel (pdf) 09/2019
 
2019 Studi, analisi e ricordi nel Quaderno Cimbro  
  "Il Giornale di Vicenza" 03. Juli 2019  
  È uscito il nuovo quaderno di Cultura Cimbra, la settantunesima pubblicazione periodica dell’Istituto cimbro di Roana. Il volume raccoglie numerosi studi e analisi dell’antica parlata altopianese a partire da una testimonianza scritta di Giovanni Vescovi “Vischofar”, redatta in cimbro, sullo sviluppo dell’idioma ai giorni nostri, seguita da un articolo dello studioso Luca Panieri dal titolo “La nuova normalizzazione ortografica del cimbro”. Partendo dalla nuova banca dati informatizzata, Panieri precisa le norme ortografiche che rendono utilizzabile il dizionario online dal punto di vista della scrittura basata su una coerente correttezza grammaticale.
  Download Artikel (pdf) 07/2019
 
2019 Minderheiten in der Region: Sprache und Kultur fördern  
  "VOX News Südtirol" 20. März 2019  
  Über Vorhaben der Zimbern im Speziellen und der Sprachminderheiten der Region im Allgemeinen hat Regionalassessor Manfred Vallazza mit Vertretern in Lusern gesprochen.

Mit den Vertretern der kleinsten Sprachminderheit in der Region Trentino-Südtirol, den Zimbern, einer deutschsprachigen Minderheit im Trentino, hat sich Regionalassessor Manfred Vallazza am Mittwoch, 20. März, im 260-Einwohner-Dorf Lusern zu einem Gespräch über Vorhaben zum Schutz, dem Erhalt und der Förderung der Sprache von Minderheiten getroffen. Die Zusammenkunft in Lusern bildet den Auftakt einer Reihe von Treffen mit den Vertretern aller anerkannten Minderheiten in der Region, bei denen sich der Assessor im Detail über deren Anliegen informiert und bei denen Synergien für Minderheitenanliegen gefunden werden sollen.
  Download Artikel (pdf) 03/2019
 
2018 Tzimbar Lentak! - Auf den Spuren der Urbayern / Im Mahlwerk der Politik  
  "SZ.de" 20. Juli 2018 - 24. Juli 2018  
  Ein Besuch im Dorf Lusern, dessen Einwohner immer noch so sprechen wie vor 1000 Jahren

"Dass das Zimbrisch am Sterben sei, hat man schon vor 150 Jahren behauptet", sagt Luis Thomas Prader, Sekretär des Sprachinselkomitees in Oberitalien. Und doch gibt es sie noch, die Zimbern sagen selber "Tzimbar lentak" - das Zimbrische lebt. Eines steht für Prader fest: "Heute schämt man sich nicht mehr, die eigene Sprache zu gebrauchen, man ist stolz darauf, sie zu pflegen."
Auch Luigi Nicolussi ist zuversichtlich, dass die Sprache überleben wird. Das Kulturinstitut im Ortszentrum trägt seinen Teil dazu bei mit Sprachkursen und Kinderprogrammen. Sogar Fernsehnachrichten auf Zimbrisch gibt es inzwischen. Und mit einem aufwendig gestalteten Heimat- und Naturmuseum lockt Lusern inzwischen Touristen in den Ort, um ihnen zu zeigen: Wir sind noch da.
Nicolussi hofft deshalb, dass die Sprachinsel der Urbayern noch lange erhalten bleibt. Er sagt: "Wenn wir wollen, kann unsere Sprache weiter bestehen. Immerhin leben wir hier seit tausend Jahren inmitten von Italienern und haben unsere Sprache dabei lebendig gehalten. Wir sind der harte Kern."

Von Sebastian Beck und Hans Kratzer
  Download Artikel (pdf) 07/2018
 
2018 Südlichste bayerische Tracht und Sprache in den Laimbachtälern  
  "Traunsteiner Tagblatt" 03. März 2018  
  Kurzer Einblick in die Zimberngeschichte – Teil II
Wie sah es aber Anfang des 11. Jahrhunderts in den links der Etsch liegenden Laimbachtälern aus?

So geht aus einer Urkunde des Jahres 1240 hervor, dass im Brandtal-Vallarsa 200 Allemannen wohnten.

Viele Jahrhunderte lang nutzten Priester, Mönche und Pilger auf ihrem Weg nach Rom oder Jerusalem die Straße über den Brennerpass. Mehrere Pilger und Händler haben geschrieben, dass sie bis Berne- Verona die italienische Sprache nicht gebraucht haben, also Zimbrisch die Umgangssprache war. (Heute gilt das nördlich gelegenere Salurn als offizielle Sprachgrenze, der Verf.) Dies zeigt, dass sie die Bergübergänge vorzogen und nicht durch das rätisch-romanisch geprägte Etschtal gereist sind.

Von Ludwig Schick
  Download Artikel (pdf) 03/2018
 
2018 Die südlichste bairisch-historische Tracht gibt's im Trentino  
  "Traunsteiner Tagblatt" 24. Februar 2018  
  Bewohner der Laimbachtäler lassen die zimbrische Kultur und Tradition wieder aufleben Teil I

Die Tracht erinnert an die Sarner Tracht bei Bozen…. Sensationell und hilfreich zugleich war die Entdeckung, die der Laimtaler Maurizio Stedile in Brasilien machte, als er die Nachkommen ausgewanderter Verwandter besuchte: Sie holten aus einer Truhe die über Generationen hinweg fein säuberlich aufbewahrte Brandtaler Tracht hervor, die sich überaus hilfreich für die originalgetreue Nachbildung erwies. Ein weiterer Zufall wollte es, dass in einem Antiquitätengeschäft in Wien ein Bild gefunden wurde, auf dem die Trachten der Laimbachtäler gezeichnet sind, die mit der Beschreibung in den Texten übereinstimmen.

Von Ludwig Schick
  Download Artikel (pdf) 02/2018
 
2017 I Cimbri dell'Altopiano di Asiago  
  "Nazione Indiana" 07. Januar 2017  
  Si calcola che fossero circa 20.000 le ‘anime’ che parlavano cimbro alle soglie dell’età moderna, nel Cinque- Seicento, distribuite intorno ad Asiago, in una zona pre-alpina che si allargava su territori delle attuali province di Trento, Vicenza e Verona. Un’area limitata ad ovest dalla bassa Val d’Adige, a nord dalla Valsugana, ad est dal territorio pedemontano delle cittadine vicentine di Bassano, Schio, Thiene e Valdagno, per sconfinare a sud nella Lessinia veronese. Il cuore di questa area cimbra era la piccola ‘Reggenza’ dei 7 comuni, sull’altipiano di Asiago (confinante con quello di Lavarone, appena oltre il passo di Vezzena). Questa ‘Spettabile reggenza dei Sette Comuni’ – Hòoge Vüüronge dar Siban Komàüne in cimbro – godeva di condizioni di quasi completo autogoverno, pur all’interno della compagine della Repubblica di Venezia dal 1405, quando in funzione difensiva contro vicini più aggressivi era intervenuto uno ‘spontaneo atto di dedizione’, pattuito in cambio del riconoscimento dei propri antichi statuti di autonomia.
  Download Artikel (pdf) 01/2017
 
2017 Am Laimbach lebt zimbrische Sprache auf  
  "Dolomiten" 04. Januar 2017  
  SPRACHMINDERHEIT: Wörterbuch löst sprachlich-kulturelle Lawine aus – Die zimbrische Sprache gilt als älteste lebende bayerische Mundart

In den Bergweilern am Laimbach lebt die deutsch-zimbrische Sprache auf. Das erstmals erschienene deutsch-zimbrische Wörterbuch der Laimbachtäler hat die Bergbewohner aus ihrem hundertjährigen Dornröschenschlaf geweckt und eine kleine sprachlich-kulturelle Lawine ausgelöst.

Autor ist Hugo-Daniel Stoffella, der in seiner Freizeit in den letzten 6 Jahren systematisch alle noch heute verwendeten zimbrischen Vokabeln und Redensarten gesammelt und erhoben hat. Erstmals hat er in dieser Publikation auch die deutsche Wurzel jedes einzelnen zimbrischen Wortes ermittelt und aufgezeigt. Somit hat
er die bisherige gängige Auffassung, in den Laimbachtälern sei die alte deutsche Sprache vollkommen
ausgestorben, widerlegt.
  Download Artikel (pdf) 01/2017
 
2015 I misteriosi Cimbri  
  "VicenzaToday" 17. November 2015  
  Friedlichen Migranten oder blutrünstige Krieger? Sicher ist, dass isolierte Gebiete wie die Hochebenen der 7 Gemeinden
dieser Bevölkerung ein freies Land und einen sicheren Ort geboten haben. Spuren ihrer Siedlungen sind noch heute sichtbar
und einige Dutzende von Menschen, die die Sprache sprechen 

„Pacifici migranti o sanguinari guerrieri? Quel che è certo è che nei territori isolati come l’Altopiano dei Sette Comuni,
questa popolazione ha trovato terre libere e una posizione sicura. Tracce dei loro insediamenti sono ancora visibili
e alcune decine di persone ne parlano la lingua“
  Download Artikel (pdf) 11/2015
 
2015 Ein neuer Weg zu den deutschen Sprachinseln  
  "Dolomiten" 10. Oktober 2015  
  Die deutschen Sprachinseln in Italien haben eine neu gestaltete Homepage. Ein Besuch lohnt sich. Der User bekommt eine Übersicht über jede der 16 Gruppen geboten, und wer will, kann vertiefende Informationen bekommen, indem er das per Klick online abrufbare Kapitel der betreffenden Gruppe aus dem Standardwerk „Lebendige Sprachinseln“ abruft. Am Rand der Seite hat er sofort alle Kontaktdaten zur Verfügung.
  Download Artikel (pdf) 10/2015
 
2014 Wir sind die Letzten, aber kein Museum!  
  "F.A.Z." 21. Mai 2014  
  Überlebenskampf in Norditalien. Kaum mehr als tausend Menschen sprechen noch Zimbrisch.
Dennoch hält man auf der Hochebene von Lusern in Norditalien an dieser uralten Sprache
und ihrer Kultur fest - und hofft auf den Tourismus als Überlebensretter.
  Download Artikel (pdf) 05/2014
 
2014 Die Zimbern – eine vergessene deutsche Minderheit in Norditalien organisiert sich!  
  "EJM" Mai 2014  
  Am 7. September 2013 wurde vor einer Notarin in Asiago die „Federazione Cimbri 7 Comuni – Lègan Tzimbris bon Siben Komoine“ (Zimbern-Bund der Sieben Gemeinden) gegründet. Seinen Sitz hat der Verband im Rathaus von Robaan/Roana. Sein Ziel ist es, die Kenntnis der zimbrischen Sprache zu bewahren und zu fördern, die zimbrische Kultur, Bräuche, Traditionen und Namensgebung zu schützen, das Zimbrische aufzuwerten und darin mit allen in Frage kommenden Institutionen zusammenzuarbeiten, vorzugsweise auch mit den zimbrischen Kulturinstituten und den Vereinigungen der Zimbern in Lusèrn (Provinz Trient, Region Trentino-Südtirol) und in den Dreizehn Gemeinden (Provinz Verona, Region Veneto) sowie im Cansiglio (Region Veneto), einem Karstgebiet südöstlich von Belluno, in das zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine gewisse Anzahl von Zimbern aus den Sieben Gemeinden ausgewandert war. Der Zimbernverband sucht aber auch den Austausch mit Institutionen der anderen deutschen Sprachinseln und -minderheiten. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der in das Zimbernregister eingetragen ist, ebenso all jene, welche die Ziele des Vereins mittragen. Erster Präsident des Zimbernverbandes ist Francesco Rodeghiero aus Ghenebe/Enego; er steht an der Spitze des neunköpfigen Vorstandes. Dieser setzt sich aus je einem Vertreter der zimbrischen Gemeinden der Hochebene zusammen. Ungeachtet des Namens Sieben Gemeinden gibt es acht politische Gemeinden im Zimberngebiet, seit sich 1796 Kunken/Conco von Lusaan/Lusiana gelöst hatte: Sleghe/Asiago, Robaan/Roana, Rotz/Rotzo, Lusaan/Lusiana, Ghel/Gallio, Vüsche/Foza, Ghenebe/Enego und Kunken/Conca. Zusätzlich zu je einem Vertreter dieser acht Gemeinden muss im Vorstand des Zimbernverbandes auch ein Repräsentant von San Pietro Valdastico/Pedescala sitzen, das in alter Zeit zur Gemeinde Rotz gehört hatte. Als nächsten Schritt strebt der Verband die Gründung je eines Zimbernvereins in den einzelnen Gemeinden an, die als lokaler Unterbau des Verbandes tätig sein sollen

Von Hatto Schmidt.
  Download Artikel (pdf) 05/2014
 
2013 Zimbern-Verband nimmt die Arbeit auf  
  "Dolomiten" 26. November 2013  
  7 Gemeinden: Nach dem Dachverband sollen nun auch Ortsgruppen gegründet werden - Vertretung als Minderheit
  Download Artikel (pdf) 11/2013
 
2013 Das Dorf der versteinerten Sprache  
  "Wiener Journal" 23. August 2013  
  Das Dorf Lusérn in Norditalien ist vielleicht der letzte Ort der Welt, an dem Zimbrisch gesprochen wird.
Während die Bewohner lange gegen die Diskriminierung als Minderheit kämpfen mussten,
droht heute die Sprache aus wirtschaftlichen Gründen zu verschwinden.
  Download Artikel (pdf) 08/2013
 
2012 Bolkhent in lont von Zimbarn : Deutsche Sprachinseln in Italien, Teil II  
  "Sprachinsel" 68. Heft 6. Dezember 2012. S. 178-184  
  «Biar soin Cimbarn» («Wir sind Zimbern») lautet der Titel eines Musiktonträgers aus Lusérn.
Mit dem «zimbrischen gaprecht» (der «zimbrischen Sprache») aus den Sieben Gemeinden befassen sich
Sprachexperten aus Innsbruck und Salzburg. Die Zimbern aus den Dreizehn Gemeinden pflegen mit ihrem
«taucias gareida» («deutschen Gerede») enge Kontakte zu Bayern, und bei der zimbrischen Gemeinschaft
des Cansiglio sagen manche Menschen: «Ich pin Tzimbar»
  Download Artikel (pdf) 12/2012
 
2012 Zimbern nehmen Schicksal in die Hand  
  "Dolomiten" 27. November 2012  
  7 Gemeinden: Alteingesessene Bewohner gründen politische Vertretung in Anlehnung an ihre historische Republik
  Download Artikel (pdf) 11/2012
 
2012 Sprechen die noch Deutsch...? : Deutsche Sprachinseln in Italien, Teil I  
  "Sprachinsel" 68. Heft 5. Oktober 2012. S. 140-146  
  Sprechen die noch Deutsch ...?» In Südtirol wird mir diese Frage sehr häufig gestellt,
denn auch die dortigen Deutschsprachigen wissen wenig über jene Welt ausserhalb
ihres kompakten Siedlungsgebiets, die da heisst: deutsche Sprachinseln in Italien.
  Download Artikel (pdf) 10/2012
 
2012 A naüga tür vor da Zimbar zung  
  "Rivista - Vita Trentina" 25. Juli 2012 original
  Dar Profesór Bidese hatt gitzoaget in Lusérnar soi libar “Das Zimbrische von Giazza”
  Download Artikel (pdf) 07/2012
 
2011 In Lusern spricht man Zimbrisch: Die letzten Bayern Italiens  
  "n-tv" 17. September 2011  
  In Lusern wird jede Geburt als Geschenk gefeiert. Schließlich leben in dem Dörfchen nur noch 300 Einwohner, die Zimbrisch sprechen, eine alte bairische Mundart, die sich durch den Schutz der Berge erhalten konnte.
  Download Artikel (pdf) 09/2011
 
2011 An summar voll kultur  
  "Rivista - Vita Trentina" 29. Juni 2011  
  Dar Kulturinstitut Lusérn macht bizzan ke von 13 vo sunio makma insraim di khindar in "Giardino di infanzia estivo 2011".
  Download Artikel (pdf) 06/2011
 
2010 Altbairische Sprachinseln in Norditalien  
  "Heimatzeitung.de" 30.09.2010  
  Die Nachkommen mittelalterlicher bairischer Siedler bei Trient, Verona und Vicenza.

Der sich in den letzten 50 Jahren dramatisch entwickelnde Rückgang des Cimbrischen ist vor allen auf die verkehrstechnisch verbesserten Anbindungen an die Täler und den Wegzug großer Teile der jungen Generation mangels Arbeitsplätzen zurückzuführen.
  Download Artikel (hz100930.pdf) 09/2010
 
2010 Dal Tedesco Antico al Cimbro  
  "uniTN Anno XII Numero 117" Agosto-Settembre 2010  
  Conversazione col professor Werner Abraham dell’Università di Vienna di Ermenegildo Bidese.

L’attuale interesse per il cimbro da parte della linguistica moderna va visto come il risultato dell’incontro tra la dialettologia e la linguistica generativa
  Download Artikel (ut100809.pdf) 08/2010
 
2006 Alltag auf Mittelhochdeutsch  
  "Deutschlandfunk" 20. Mai 2006  
  Das Dorf Lusern in der norditalienischen Provinz Trentino liegt so abgelegen, dass sich dort seit fast 1000 Jahren ein althochdeutscher Dialekt gehalten hat. Die Vorfahren der Bewohner kamen im 12. Jahrhundert aus Bayern. Was Lusern heute zum Anziehungspunkt für deutschsprachige Touristen macht, bot in den letzten Jahrhunderten allerdings reichlich Konfliktstoff. Das deutschsprachige Dorf geriet immer wieder in politische Auseinandersetzungen zwischen den Regierungen im Süden und im Norden Italiens.

Sendung von Michael Brandt
  Download Artikel 05/2006
 
1997 Lusern - die südlichste deutschsprachige Sprachinsel  
  "Moesslang.net" 07.06.1997  
  Die zimbrische Sprache wird als "Altdeutsch" oder als entsprechend der "neuhochdeutsche südwestbayerische Mundart, die im 11° bis 13° Jahrhundert entstanden ist" anerkannt. Über Sprache und Geschichte, der "sogenannten Zimbern", haben viele Wissenschaftler ihre Studienergebnisse veröffentlicht (in deutscher Sprache u.a.: Bergmann Josef, Bass Alfred, Bacher Josef, Baum Wilhelm, Heller Karin, Hornung Maria, Kranzmayer Eberhard, Resch Hugo, Schmeller Johann Andreas, Schneller Christian, Schweizer Bruno, Tyroller Hans, Wurzer Bernhard, Zingerle Jgnaz Vinzenz)

Enge Verhältnisse zwischen dem deutschen Sprachraum mit den Gebieten der heutigen Provinzen von Trient, Verona, Vicenza sind schon im 10° Jahrhundert nachgewiesen. Um das Jahr 1055 sind Einwanderungen aus dem Raum des Benediktiner-Kloster "Benediktbeuren" nach den Lessinischen Berggebieten der Abtei S.Maria in Organo von Verona beurkundet. Die Diözese Freising hatte damals (seit 972) Besitze am Rande der Sieben Gemeinden von Vicenza, sowie auch die herrschende Familie mit deutscher Herkunft der Ezzelino da Romano (1036-1260), die mit Friedrich Barbarossa befreundet war. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch durch diese Beziehungen Einwanderungen aus dem deutschsprachigen Raum erfolgten.

Der Prinzbischof von Trient Friedrich von Wangen genehmigte (1216) Einwanderungen aus den Sieben Gemeinden auf die Hochebene von Folgaria und Lavarone, um diese Berggebiete zu roden und wenigstens 20 Höfe zu gründen. Kurze Zeit danach zogen einige Familien von Lavarone auf die Lusernerhochebene. Sie bezahlten den Pacht an die Pfarrei Brancafora im Asticotal, da dieselbe das Gebiet über den Bischof Sibicone von Padua vom König Berengario (917) erhalten hatte. Lusern erlangte die Selbstständigkeit als Gemeinde am 4. August 1780, und hatte ca.250 Einwohner.
  Download Artikel 06/1997
 
1997 Call me Nicolussi, just to avoid confusion  
  "Independent.co.uk" 14.04.1997  
  Nicolussi. The name derives from Giovanni Nicolucius, a 15th-century notable who drew up the borders of the Seven Communes of Vicenza on behalf of Count Trapp of Caldonazzo. Nicolucius was given Luserna as a reward for his efforts, and the villagers, most of whom were originally settlers from Bavaria, promptly changed their names to his.
  Download Artikel (ti670414.pdf) 04/1997
 
1997 Il partito del cognome unico  
  "Repubblica.it" 12.04.1997  
  Nicolussi. Discendono tutti, probabilmente, da quel Giovanni Nicolucius che cinque secoli fa fu convocato dal conte Trapp nel castello di Caldonazzo, per tracciare i confini dei Sette Comuni vicentini..
  Download Artikel (rb970412.pdf) 04/1997
 
1996 "Altopiano: an historical outline" by Patrizio Rigoni  
  "IHS Journal" Volume 4, number 2 - July/December 1996  
  The following is an edited version of an article published in the Italian regional magazine "Asiago: Ieri, Oggi, Domani No. 45/46 Dec. 1993". This article will be of interest to the many Cimbri descendants who now live in Australia. The Society wishes to than the author for his permission to reprint it.
  Download Artikel (Vol 4.2 1996) 07/1996
 
1990 Die letzten Bajuwaren  
  "Die Zeit" 12.10.1990  
  Auf der Hochebene von Asiago sprechen die Alten noch zimbrisch.

Kaiser Barbarossa bestimmte 1182, daß die Region, die einmal den Langobarden gehört hatte, dann fränkische Grafschaft gewesen war und von Otto I dem Herzogtum Bayern zugeschlagen wurde, fortan nach deutscher Verfassung regiert werde Barbarossa besiedelte das Land mit Bayern, Kolonisten aus dem Raum Partenkirchen, von der Loisach, der Ammer, dem Lech.

Von Friedrich Gorski
  Download Artikel 10/1990
 
 
    = zimbrisch
       
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